Der Sackgassen-Killer

Einer der grausamsten Serienkiller in der britischen Kriminalgeschichte war Oladimeji K. Akinmurele, besser bekannt als der Sackgassen-Killer. Dieser wurde am 16. März 1978 in Nigeria geboren. Da seine Mutter von der Isle of Man stammte, wuchs Akinmurele dort auf. Schon in jungen Jahren zeigte dieser Anzeichen von Gewalt und Grausamkeit, die seine Umgebung zutiefst erschütterten. Während seine Mitschüler noch mit Puppen spielten, soll Akinmurele bereits Tiere gequält und getötet haben. Dieses frühe Anzeichen von Sadismus und Mangel an Mitgefühl sollte sich in den folgenden Jahren zu einem wahren Alptraum entwickeln. Akinmurele geriet früh auf die schiefe Bahn. Wegen Diebstahldelikten verbüßte er schon früh kleinere Haftstrafen. Doch im Alter mit 17 Jahren beging er seinen ersten Mord. Seine Opfer waren stets ältere Menschen, die er in ihrem Haus erwürgte und ausraubte, um Spuren zu verwischen, zündete er danach die Wohnungen an. Da alle Morde sich in ruhigen Vorstadtstraßen ereigneten, bekam er den Beinamen der „Sackgassen-Mörder“. Im Zeitraum von 1995 bis 1998 ermordete er insgesamt 5 ältere Menschen. Die Morde bereiteten ihm einen „Kick“, wie er später nach seiner Verhaftung am 1. November 1998 im Polizeiverhör gestand. Auf die Schliche war ihm die Polizei gekommen, da er die Tatwaffe mit seinen Fingerabdrücken bei der Ermordung des Ehepaares Boardman zurückgelassen hatte. Bis zu seiner Verhaftung hatte der erst 20 Jahre alte Akinmurele, der einen extremen Hass auf ältere Menschen hatte, mit seiner Freundin Amanda Fitch in Ballasalla auf der Isle of Man gelebt. Während des Prozesses legte Akinmurele ein schockierendes Geständnis ab, in dem er die fünf Morde gestand, die er aus reiner Habgier begangen hatte. Während des Prozesses zeigte Akinmurele keinerlei Reue oder Schuldbewusstsein. Er sprach kühl und emotionslos von seinen Taten, die er mit seiner Gier nach Geld und Besitz rechtfertigte. Für die Angehörigen der Opfer war dies eine wahre Tortur. Psychologen, die Akinmurele untersuchten, beschrieben ihn als narzisstisch, manipulativ und Mann ohne Gewissen. Er habe sich selbst als überlegen empfunden und andere Menschen lediglich als Mittel zum Zweck gesehen. Sein Hang zur Grausamkeit und sein Mangel an Mitgefühl seien typische Merkmale eines Psychopathen. Noch vor Prozessbeginn, beging Akinmurele am 28. August 1999 im Alter von 21 Jahren in Untersuchungshaft im Manchester Gefängnis Suizid. Er wurde erhängt in einem separaten Flügel des Gefängnisses gefunden. Akinmureles Taten zeigen bis heute wie fragil die Grenze zwischen Gut und Böse sein kann und wie wichtig es ist, frühzeitig Anzeichen von Gewalt und Grausamkeit zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Der Fall Akinmurele mahnt uns, wachsam zu sein und Empathie in unserer Gesellschaft zu fördern, um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern, wenn dies überhaupt möglich ist.

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